Die meistgekaufte Kaffeesorte ist bei uns der Café Orgánico. Mit ihm hat die GEPA 1986 als Erste einen fair gehandelten Biokaffee auf dem deutschen Markt angeboten. Dieser kam zunächst vom Handelspartner UCIRI. Doch inzwischen bezieht GEPA den Biokaffee von neun Kooperativen aus Mexiko. Denn für diese Kaffeegenossenschaften wurde UCIRI zum großen Vorbild. Schließlich trägt der ökologische Landbau wesentlich zum Wohlergehen der Menschen und zum Erhalt der Natur bei. Inzwischen wird sogar die Einhaltung der Kriterien des ökologischen Landbaus von einer mexikanischen Bio-Kontrollstelle überprüft.
Bildung für Kinder
Die mexikanischen Kaffeehandelspartner engagieren sich sehr stark für die Ausbildung ihrer Kinder. So können zum Beispiel die Jugendlichen bei UCIRI bereits seit zwanzig Jahren eine eigenen Landwirtschaftsschule für ökologische Landwirtschaft besuchen und Ihr Wissen im Anschluss an die Bauern in ihren Heimatgemeinden weitergeben. Das ist nur aufgrund des verlässlichen höheren Preises möglich, den GEPA an die Kaffeegenosssenschaften zahlt.
16.
September 2010
Fair schmeckt mir!
15 000 gastronomische Betriebe in Deutschland bieten inzwischen fair gehandelte Speisen und Getränke an. Größter Abnehmer ist Starbucks. Alle Espressi und Latte Variationen die es bei dieser Kaffeekette gibt, werden aus Fairtrade-Kaffee hergestellt.
Viele Firmen wie z.B. Witt-Weiden, Volkswagen und Henkel trinken Fairen Kaffee und Tee. Bei uns vor Ort bekommt man im Hotel Adler zum Frühstück Fairen Kaffee.
Unsere Weltladenkunden genießen die vielen verschiedenen Kaffeesorten, die es bei uns für jeden Geschmack gibt, ganz gemütlich zu Hause.
09.
September 2010
Faire Schultüten
machen nicht nur unseren Schulanfänger Freude, sondern auch den Produzenten in Asien, Afrika und Südamerika. Im Weltladen gibt es Schokoriegel aus fair gehandelten Zutaten, kleine Äffchen aus Mangopüree lieben alle Kinder. Cashewnüsse und getrocknete Mangos sind nicht nur sehr beliebt, sondern auch richtig gesund. Und unsere Kunden wissen: Im Weltladen sind immer schöne, kleine Geschenke zu entdecken.
Einen guten Schulanfang wünscht das Weltladenteam
02.
September 2010
Mundgeblasenes Glas
Seit vielen Jahren gehört mundgeblasenes Glas zum Angebot in den Weltläden. In manchen Ländern hat allerdings die Altglasmenge wegen der Verwendung von Plastikflaschen so stark abgenommen, dass eine Reihe von Glasbläsereien ihren Betrieb einstellen mussten.
Sopladora Camichines
Die Glasbläserei Camichines in Mexiko ist ein Betrieb dessen Geschichte und Arbeitsbedingungen überzeugen: ein traditioneller Familienbetrieb, 27 fest Angestellte in der Produktion mit 12% übertariflichem Lohn, mit Ferienanspruch, Krankenvorsorge und Rentenkasse.
Während sonst in Glasbläsereien hastige Bewegungen zu sehen sind, ja Hektik herrscht, weil an schnell verdientem Geld auf Kosten der Sicherheit gedacht wird, hat bei Camichines eine "Erziehung zu ruhigen Bewegungen" eingesetzt, womit Gefahrenvermeidung betrieben wird.Die Qualitätsprüfung beweist dass die Fehlerrate auf diese Weise erheblich geringer ist.
12.
August 2010
Eine erholsame Ferienzeit
wünscht das Weltladenteam allen Kunden und Kundinnen. Wir haben auch in den Fe-rien zu den gewohnten Zeiten geöffnet!
5.
August 2010
Gentechnik gegen Hunger?
Gentechnik hilft gegen Hunger. So argumentieren Befürworter von Gentechnik. Aber das stimmt so nicht! Es gibt genug zu essen, aber es kommt bei den Menschen nicht an oder wird ihnen genommen. Krieg, Vertreibung, Umweltzerstörung, Zerschlagung von Selbstversorgung und eigenen Märkten und die massenweise Verfütterung oder neuer-dings auch Verfeuerung von Nahrungsmittel schaffen Armut und Hunger.
In Deutschland werden von 42,63 Mio. Tonnen Getreideernte nur 8,51 gegessen. Mehr als das dreifache wird an Vieh verfüttert. Gentechnik hilft nicht gegen Dummheit, Pro-fitgier und politische Fehlentscheidungen. Im Gegenteil: Patente und Saatgutkontrolle werden den Mangel verstärken. Gentechnik schafft Hunger!
29.
Juli 2010
Fair + Bio Olivenöl aus Palästina
Im Land von Milch und Honig bauen palästinensische Bauern Oliven, Mandeln, Tomaten im Sinne einer uralten Tradition an.
Für viele der Bauern ist Olivenöl die wichtigste Einnahmequelle. Grundlage sind die Oliven-früchte des Rumi-Baumes, ein Olivenbaum, der bereits seit dem Römischen Reich in Palästina angebaut und kultiviert.
Nach palästinensischer Tradition steht der Olivenbaum für Friede und Hoffnung. Das Leben vieler Palästinenser steht jedoch im Zeichen von Soldaten, Trennmauern und Kontrollposten, weswegen sie ihre Olivenbäume manchmal nicht erreichen können. Einzelnen Bauern ist es daher kaum möglich ihr Öl zu verkaufen.
Inspiriert von den Initiativen für Fair gehandelten Kaffee wurde von Nasser Abufarha die Fair-handelsorganisation Canaan Fair Trade gegründet.
Canaan Fair Trade
Die Fairhandels- und Vermarktungsorganisation Canaan Fair Trade unterstützt benachteiligte palästinensische ländliche Gemeinschaften damit diese ihren Lebensunterhalt und ihre Kultur aufrecht erhalten können. Um dies zu gewährleisten, werden direkte Arbeitsbeziehungen mit den Gemeinschaften aufgebaut. Canaan Fair Trade überwacht dabei den Produktionsprozess vom Anbau über die Ernte bis zur Presse. Es werden faire Preise gezahlt um nachhaltige Ver-besserungen des Lebensstandards zu ermöglichen.
Dazu gibt es Fairtrade- und Bio-Prämien. Zudem bietet Canaan Fair Trade Schulungen zur Verbesserung der Produktqualität an. Nachhaltige Anbaumethoden und die Umstellung auf Bio-Landbau spielen dabei eine wichtige Rolle.
Olivenöl im Weltladen
Das naturbelassene Olivenöl der höchsten Güteklasse besticht durch seinen fruchtigen, kräfti-gen Geschmack mit einer feinen Pfeffernote. Das Öl wurde direkt aus den Oliven in rein me-chanischen Verfahren gewonnen. Kaltgepresst!
22.
Juli 2010
Öko + Fair ernährt mehr
Die Kampagne „Öko + Fair ernährt mehr!“ ist eine Kampagne für zukunftsfähige Welternährung. Der Weltladen-Dachverband und der internationale Ökoverband Naturland wollen auf die weltweite Ernährungskrise und deren Opfer aufmerksam machen. Weltweit hungern eine Milliarde Menschen, zwei Drittel von ihnen leben auf dem Land. Trotz technischer Innovation steigen die Ernteerträge nicht weiter an, sondern sinken aufgrund zunehmender Bodendegradierung und Naturkatastrophen infolge des Klimawandels. Das Ziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren, ist in weite Ferne gerückt und die Folgen des Klimawandels werden die Ernährungsproblematik weiter verschärfen.
Die Universität Kassel und das Deutsche Institut für Tropische und Subtropische Landwirtschaft GmbH (DITSL) in Witzenhausen haben in einer Studie zum Thema „Ökologische Landwirtschaft und Fairer Handel in Entwicklungsländern“ deutlich gezeigt, dass Fairer Handel und ökologische Landwirtschaft einen bedeutenden Beitrag zur weltweiten Ernährungssicherung leisten können. Dies bestätigt auch der 2008 veröffentlichte Weltagrarbericht.
Deutsche Politiker werden im Rahmen der Kampagne aufgefordert, sich auf nationaler und internationaler Ebene für die Förderung kleinbäuerlicher Strukturen und für die weltweite Verbreitung der Prinzipien des Öko-Landbaus einzusetzen, mit dem Ziel eine langfristige Ernährungssouveränität zu erreichen.
Was können Sie tun?
Unterschreiben Sie bei uns im Laden die Postkarten mit den Forderungen an die Ministerin Il-se Aigner (Agrar) und Dirk Niebel (Entwicklung). Und kaufen Sie fair gehandelte Bio-Lebensmittel, denn öko plus fair ernährt mehr.
Mehr Infos zur Kampagne finden Sie im Internet unter www.oekoplusfair.de
Am Samstag, 24.7.2010 geschlossen
Am Samstag, den 24.7. bleibt unser Laden geschlossen. Wir unternehmen eine Informations-reise zu befreundeten Weltläden in der Region und sind ab Montag, den 26.7. mit neuen Ideen und frischer Motivation wieder für Sie da.
14.
Juli 2010
Durstlöscher
Bei diesen heißen Temperaturen müssen wir viel trinken. Schon der Verlust von nur zwei Prozent der Körperflüssigkeit führt zu Einschränkungen der körperlichen und geis-tigen Leistung.
Erfrischend sind selbstgemachte Eistees. Und so geht es:
Einen sehr starken Tee (ganz nach Gusto: schwarz, Früchte, Kräuter oder Rooibos) auf-brühen und ziehen lassen. Eine große Kanne zu drei Vierteln mit Eiswürfel füllen und den fertigen heißen Tee darüber gießen. Durch den Kälteschock behält der Tee sein A-roma und wird nicht bitter. Dann mit Zitrone und Zucker (oder einem anderen Sü-ßungsmittel) abschmecken.
Ganz wichtig ist es zum Aufgießen immer kochendes Wasser zu verwenden, um even-tuelle Keime im Tee abzutöten. Fertigen Tee, besonders für Babys und kleine Kinder, nicht warm halten!
Geschlossen am Samstag, 24.7.2010
Am Samstag, den 24.7. bleibt unser Laden geschlossen. Wir unternehmen eine Informa-tionsreise zu befreundeten Weltläden in der Region und sind ab Montag, den 26.7. mit neuen Ideen und frischer Motivation wieder für Sie da.
8.
Juli 2010
Hängematten
Wenn Sie in dieser Jahreszeit das Bedürfnis haben, einfach mal abzuhängen: Bei uns gibt es wunderschöne, bunte Hängematten. Sie werden von Handwerkerinnen und Handwerkern vom Volk der Mayas in Guatemala gefertigt.
Die Webkunst hat in Guatemala eine lange Tradition, typisch ist die Kombination ver-schiedener kräftiger Farbtöne. Die gefärbten Garne kauft die Gruppe gemeinsam ein, um kostengünstiger arbeiten zu können. Bei den verwendeten Farben handelt es sich um Chemiefarben; Pflanzenfarben bringen auf Baumwolle keine befriedigenden Ergebnis-se. Da die Farben Importe von deutschen Chemiekonzernen sind (es gibt in Guatemala keine chemische Industrie), entsprechen sie der deutschen Farbstoffverordnung. Bei der Produktion herrscht eine klare Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern: Während die Frauen überwiegend im Haus an den traditionellen Hüftwebstühlen arbeiten, haben sich die Männer auf die Arbeit an größeren Webstühlen spezialisiert und vernähen die ferti-gen Stoffe.
Pop Atziak
Die gemeinnützige Nichtregierungsorganisation Pop Atziak übernimmt die direkte Vermarktung der Hängematten und Babytragetücher.
Für ihre hochwertigen, handgefertigten Produkte erhalten die Produzenten einen fairen Preis. Er deckt nicht nur die Produktionskosten, sonder ermöglicht auch Zukunftsinves-titionen wie Ausbildung, Frauenförderung und Wiederaufforstung. Dies ist dringend notwendig, da sich das Land bis heute nicht vom aggressiven Vorgehen des staatlichen Militärs Ende der 80er Jahre erholen konnte.
1.
Juli 2010
Zur Fußball-WM: Rooibostee aus Südafrika
Rooibostee ist das Nationalgetränk Südafrikas. Er ist koffeinfrei, reich an Vitamin C und wichtigen Mineralien und schmeckt an heißen Tagen mit Saft gemischt sehr gut als Eistee.
Bioanbau
Nur in Südafrika gedeiht der Busch, der ähnlich wie Ginster aussieht. Die Kleinbauern der HEIVELDKOOPERATIVE im Nordwesten Südafrikas Haben schwere Zeiten mit „ihrem“ Rooibostee hinter sich. Zwischen 2003 und 2006 ist aufgrund extremer Dürre ein Großteil der Ernte ausgefallen.Erst seit kurzem ist es den Bauern möglich, wilde Rooibossorten zu bewirt-schaften und zu erhalten. Wilde Sorten widerstehen dem Klimawandel besser. Aber auch sie brauchen Unterstützung. Mit der gezielten Pflanzung von natürlichen Heckenstreifen zwischen den Feldern wird die Artenvielfalt geschützt, Lebensraum für Nutzinsekten zurück gewonnen und der Erosion durch starke Winde vorgebeugt. Alle Mitglieder der Kooperative sind durch Naturland als Bio-Betriebe zertifiziert und betreiben gezielt Umweltschutz in der ökologisch sensiblen Region.
Fairer Handel
Der Mehrpreis, den die Kleinbauern durch den Verkauf des Tees an den Fairen Handel erzie-len, wird zu einem großen Teil dazu verwendet, Maßnahmen für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu finanzieren. Aufgrund der langfristigen Handelsbeziehungen garantiert der Faire Handel den Kleinbauern ein gesicherte Abnahme und damit die Möglichkeit in lang-fristige Umstellungsmaßnahmen und Schulungen zu investieren.