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„Once we had a dream“ Download Flyer
 

so heißt das Musical-Drama, das am

9. Mai um 20.00 Uhr

bei uns in Durmersheim in der Aula der Realschule aufgeführt wird. (Auf der B 36 Ausfahrt Durmersheim Mitte, mit der Stadtbahn Haltestelle Durmersheim Nord) Veranstalter ist der Weltladen gemeinsam mit der Fairhandelsgenossen-schaft dwp aus Ravensburg. Die Darsteller sind ehemalige Straßenkinder aus Manila, die in die Prostitution gezwungen wurden und denen die philippinische Organisation PREDA eine Zukunft schaffen will. Aus diesem Anlass stellen wir PREDA und seine Projekte vor.

Kinderhilfswerk und Partner im Fairen Handel
PREDA wurde von Father Shay Cullen, einem irischen Priester, Alex Corpus Hermoso und dessen Frau Merly Ramirez Hermoso auf den Philippinen gegründet. Seit 1974 bietet die Organisation Drogenabhängigen, Straßenkindern und missbrauchten Frauen und Kindern Schutz und Rehabilitation.
Die PREDA-Stiftung ist für die Rolle, die sie bei der Verurteilung von ausländischen Pädophilen für ihre Verbrechen gegen philippinische Kinder spielt, bekannt geworden.
Zusätzlich versucht die PREDA gemeinsam mit „dritte-welt-partner ravensburg“ durch den Aufbau des fairen Handels mit Mangos auf den Philippinen präventiv gegen Kinderprostitution vorzugehen. Die Kleinbauern, die in ihrer Aufbauarbeit unterstützt werden und denen faire Preise für ihre Mangos gezahlt werden, können es sich nun leisten ihre Kinder auf die Schule zu schicken. Durch die Zusammenarbeit von PREDA mit dwp und dem damit verbundenen Verkauf von Mangoprodukten, zum Beispiel im Weltladen Durmersheim, sind auch die Preise von Mangos auf den Philippinen gestiegen. Immer mehr Menschen sehen die Chancen, die der Mangoverkauf bietet und nutzen sie entsprechend.

Gemeinsam für die Rechte der Kinder
Etwa 20 000 Kinder fristen auf den Philippinen hinter Gittern ein trauriges Dasein hinter Gittern. Ohne Anklage und meist ohne jegliche Schuld werden sie oft lange Zeit mit Kriminellen in heruntergekommenen, engen Zellen gepfercht. Sie leiden an Hautkrankheiten, TBC oder Aids und sind Opfer sexueller Übergriffe älterer Gefangener und des Wachpersonals.
Preda macht in einer Kampagne auf diese Missstände aufmerksam, befreit mit Hilfe zuständiger Behörden inhaftierte Kinder und gibt Ihnen ein neues Zuhause, da nicht alle Kinder wieder in ihre Familien integriert werden können.
dwp ravensburg und der Verein „Tatort-Straßen der Welt“ mit den Kölner Tatortkommissaren Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt unterstützen diese Bemühungen mit zahlreichen Aktionen, sowie über den Verkauf leckerer MangoMonkey-Fruchtgummis.

Faire Mangoprodukte für Kinderrechte
Die Zusammenarbeit von dwp und PREDA reicht bis Anfang der 1990er Jahre zurück. Inzwischen hat sich das Mangosortiment zum Verkaufsschlager entwickelt. Mit der steigenden Nachfrage aus Deutschland ist es gelungen, ein bestehendes Mangokartell, das lange Jahre die Preise drückte, aufzubrechen. Seitdem ist der Produzentenpreis für Mangos in vielen Regionen der Philippinen gestiegen. Das stetig wachsende Kundeninteresse lässt den Bedarf weiter ansteigen. Bauern bepflanzen heute Brachland mit Mangobäumen. Eine ökologisch sinnvolle Entwicklung, dann im Schatten der Mangobäume entstehen wertvolle Ökosysteme.
Der größte Erfolg ist jedoch, dass die wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen für viele Kleinbauernfamilien dauerhaft verbessert wurden. Regelmäßige und erhöhte Einkommen durch den Mangoverkauf schaffen neue Perspektiven.
Der faire Ernteerlös von einem Mangobaum reicht aus, um zwei Kinder ein Jahr zur Schule zu schicken – einschließlich aller anfallenden Kosten wie Transport, Schulbücher etc. Das Leben auf dem Land wird so wieder lebenswert. Landflucht wird verhindert und erfolgreich ein Armutskreislauf durchbrochen. Ein toller Erfolg des Fairen Handels!

Das Musical
„Eine giftige Flut zerstört die Lebensgrundlage eines philippinischen Dorfes. Gleichzeitig werden Mädchen für einen Job im Ausland gesucht. Widerstrebend folgt Celina dem Wunsch der Mutter. Doch Celina ist in die Hände der Sexmafia geraten. Während Celina, zusammen mit anderen Kindern die Schrecken der sexuellen Ausbeutung in Deutschland erfährt findet ihr Freund Alex Unterstützung bei Preda. Celina hat Glück, sie und eine Freundin werden gerettet. Sie träumen weiter von einem Leben ohne Armut und Ausbeutung.“

Das Ensemble
Die Ensemble-Mitglieder sind acht Jugendliche der Akbay-Theatergruppe von Preda, wie John, dem von Preda geholfen wurde, als die Amerikaner ihren Marienstützpunkt bei Olongapo verließen und tausende Kinder amerikanischer Väter zurückblieben.


Kinderschutzzentrum
Childhood for children (Kindheit für Kinder) nennt sich die Gruppe, deren Mitarbeiter Mädchen retten, die in Bordellen, auf der Straße, oder in der eigenen Familie sexuell missbraucht werden. Im PREDA-eigenen Kinderheim finden bis zu 35 Mädchen Schutz und Geborgenheit und lernen mit Hilfe einer speziellen Therapie, ihre tiefen seelischen Wunden zu heilen. Dabei werden sie von Psychologen und Sozialarbeitern 24 Stunden am Tag betreut.

Aus oft schüchternen, ruhigen Mädchen werden so fröhliche und selbstbewusste, junge Frauen.

Ausgezeichnet
Ausgezeichnet wurde die Arbeit der PREDA-Stiftung im Jahre 2000 mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar, 2001 mit dem Menschenrechtspreis der italienischen Stadt Ferrara und 2003 mit dem PRIX Caritas. Für den Friedensnobelpreis wurde sie 2001 und 2003 nominiert.

 
Aktion Preda 1 Aktion Preda 2 Carabao-Mango    
Orangensaft Tee Bananen Mango Kaffee
Schokolade Cashewnüsse Olivenöl Reis Bolgakorb