„Kavokiva“
bedeutet in der Gouro-Sprache „schließen wir uns
zusammen“ – so nannten Kakaobauern von der Elfenbeinküste
ihre im Jahr 1999 neu gegründete Genossenschaft. Heute
hat der Zusammenschluss 6.000 Mitglieder und exportiert 80%
des Kakaos über den Fairen Handel, wie die zahlreichen
Besucher bei einem Frühstücksbuffet im Gemeindezentrum
St. Dionys erfuhren. Die Zutaten stammten aus dem Fairen Handel,
aus Afrika, oder waren Bio-Produkte aus der Region.
Der
Film über den Kakaoanbau an der Elfenbeinküste,
seine Weiterverarbeitung und den Fairen Handel zeigte auch
die Freude, den Stolz und die Zufriedenheit der Menschen
in Afrika, die nun von ihrer Arbeit menschenwürdig
leben können. Kavokiva investiert in die medizinische
Versorgung seiner Mitglieder und deren Familien, in Infrastruktur
wie z.B. Trinkwasserversorgung, Instandhaltung von Straßen
und Schulgebäuden. Finanziert werden auch die Förderung
des Schulbesuches von Kindern, die Alphabetisierung von
Erwachsenen und die Aids-Aufklärung. Für die Bauern
gibt es landwirtschaftliche Fortbildungsprogramme und ein
Aufforstungsprogramm für Kakaobäume.
Schließen
wir uns zusammen
war auch die Devise von Rooibos-Tee Bauern aus Südafrika.
Dies verdeutlichte ein zweiter Filmbeitrag, der im Verlauf
des Morgens gezeigt wurde und den einige interessierte Zuschauer
verfolgten.
„Kavokiva“
sagten auch Weltladen, Seniorenbüro und Tauschring
als Ausrichter des Frühstücks. Denn zusammen lässt
sich die Arbeit besser bewältigen.
Danke
sagen möchten wir allen Helfern und großzügigen
Spendern. Mit dem Erlös unterstützen wir das Projekt
„Zukunft auf vier Beinen“. Eine Initiative,
die allein erziehenden Müttern in Eritrea Esel zum
Transport von Wasser und Brennholz zur Verfügung stellt.
|